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Bewertungskriterien definieren

Dieser Artikel beschreibt, wie Sie Bewertungskriterien im Backend konfigurieren (Kriteriengruppen, Kriterientypen, Pflichtlogik, Antworten/Effekte).

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Verfasst von André Tripp
Heute aktualisiert

Überblick

Bewertungskriterien definieren, nach welchen Maßstäben Gutachter:innen Beiträge bewerten. Das Programmkomitee nutzt viele dieser Kriterien später ebenfalls für die finale Entscheidung. Converia unterstützt unterschiedliche Bewertungsmodelle zwischen freiem Feedback und strikter Notenvergabe.


Voraussetzungen

  • Zugriff auf Konfiguration → Beitragsbewertung → Bewertungskriterien


Konfiguration / Vorgehen

  1. Öffnen Sie Konfiguration → Beitragsbewertung → Bewertungskriterien.

  2. Strukturieren Sie Kriterien in Kriteriengruppen (Gruppennamen werden im Frontend als Überschriften angezeigt).

  3. Legen Sie bei Bedarf ein neues Kriterium über „Neuen Eintrag erstellen“ an.

  4. Pflegen Sie die Felder am Kriterium:

    • Interne Bezeichnung (Unterscheidung im Backoffice)

    • Bezeichnung im Frontend (Anzeige im Frontend)

    • Beschreibung (zusätzliche Infos)

  5. Legen Sie den Bezug fest (Abstract oder Manuscript). Wenn dieselben Kriterien für Abstract- und Manuscript-Bewertung genutzt werden sollen, muss der Bezug vor Beginn der Manuscript-Bewertung angepasst werden.

  6. Wählen Sie die Art des Kriteriums: Note/Qualität, Klassifikation, Präsentation, Interner Kommentar.

  7. Definieren Sie Pflichtlogik (z.B. „Immer Pflicht“, „Pflicht, wenn Beitrag nicht akzeptiert wird“ etc.) und ordnen Sie das Kriterium einer Kriteriengruppe zu.

  8. Falls relevant: Pflegen Sie einen Kurztitel, der in der finalen Bewertung als Spaltentitel verwendet wird.

  9. Konfigurieren Sie je nach Kriterientyp die Antworten/Effekte:

    • Note/Qualität: Antworten mit Name, Effekt und Wert; „Punktwertung nicht zutreffend“ kann genutzt werden, damit eine Enthaltung nicht in den Durchschnitt einfließt.

    • Klassifikation: Auswahlmöglichkeiten mit Name und Effekt; Effekte werden auch für Schritt 3 in den Arbeitsabläufen benötigt (Einordnung anhand des Kriteriums).

    • Präsentation: Erforderlich, damit die Präsentationsform in der finalen Bewertung angepasst werden kann; Effekte beziehen sich auf die in der Beitragseinreichung konfigurierten Präsentationsformen.

    • Interner Kommentar: Ein- oder mehrzeilig; Inhalte können nicht an Autor:innen gesendet werden.


Hinweise

  • Prüfen Sie vor Start der Bewertung, ob die Kriterien vollständig und in der gewünschten Reihenfolge/gruppiert sind, da sie die Arbeitsweise der Gutachter:innen im Frontend bestimmen.

Achtung: Es zwingend erforderlich, genau ein Kriterium der Art Klassifikation anzulegen und mit passenden Effekten zu konfigurieren, sonst funktionieren Beitragsbewertung und Arbeitsabläufe ggf. nicht korrekt.


FAQs

Kann ein interner Kommentar an Autor:innen übermittelt werden?

Nein, Inhalte des Bewertungskriteriums „Interner Kommentar“ können nicht an Autor:innen gesendet werden.

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